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Mein Kind hat Übergewicht. Was sind die Ursachen für leichte oder starke Fettleibigkeit und was kann ich tun?
Bewegung gegen die Kilos

 

 

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Übergewicht bei Kindern – mit mehr Bewegung erfolgreich abnehmen

Kinder mit Übergewicht haben oft mit körperlichen und seelischen Problemen zu kämpfen. Hier erfahren Sie, welche Warnsignale zu beachten sind – und wie Sie Kinder zu mehr Bewegung motivieren.

Die Zahl übergewichtiger Kinder und Erwachsener steigt in Deutschland seit Jahren an. Gleichzeitig zeigen Studien, dass die körperliche Fitness dramatisch abnimmt. Damit hängt auch zusammen, dass Kinder ihr Gleichgewicht nicht halten können, sich ungeschickt bewegen und die Verletzungsgefahr steigt. Ein Zuviel an Gewicht bedeutet oft auch ein Zuwenig an Selbstwertgefühl. Kinder trauen sich und ihrem Körper nichts mehr zu. Zeit, diese Entwicklung zu stoppen.

Diese fünf Anzeichen sprechen für zu wenig Bewegung  

  1. Wenn Ihr Kind täglich mehr als eine halbe Stunde vor Fernseher oder PC sitzt.
  2. Wenn es sich höchstens eine Stunde richtig bewegt.
  3. Ihr Kind ist Bewegungsmuffel und spielt lieber alleine oder im Sitzen.
  4. Ihr Kind traut sich wenig zu und ist ängstlich.
  5. Wenn Ihr Kind aggressiv ist oder ständig den Clown spielt.

Spätestens bei diesen Anzeichen sollten Sie handeln und Ihr Kind zu mehr Bewegung. Ergreifen Sie einfach selbst die Initiative und bieten Sie an, raus zu gehen oder eine Fahrradtour zu unternehmen. Denn Kinder, die sich bewegen, lernen viele Dinge, die für ihre Persönlichkeit von Vorteil sind:

  • Sie begreifen die Umwelt, entdecken ihren eigenen Körper und lernen ihre Grenzen kennen.
  • Sie kommen in Kontakt mit anderen Kindern und vergleichen sich mit ihnen.
  • Zudem lernen sie, ihre Gefühle auszuleben und zu verarbeiten.

So aktiv sind Kinder und Jugendliche in Deutschland

Nur etwas mehr als ein Viertel der Kinder und Jugendlichen im Alter von drei bis 17 Jahren ist täglich mindestens 60 Minuten körperlich aktiv und erfüllt damit die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO. Quelle: Robert-Koch-Institut

Kinder machen sportliche Hobbys nach

Treppe statt Fahrstuhl, Rad statt Auto: Kinder orientieren sich an Ihrem Verhalten. Wenn Eltern in ihrer Freizeit Sport treiben und sich so oft wie möglich bewegen, stehen die Chancen gut, dass es ihnen der Nachwuchs nachmacht.