Die AOK-Initiative für Familien
Entspannt und besser Lernen –Tipps für mehr Spaß bei den Hausaufgaben und Erfolg in der Schule
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Besser lernen: Entspannung verhilft Kindern zum Erfolg

Kinder begreifen die Welt besser, wenn sie entspannt lernen. Sie sind motivierter, konzentrierter und meistern Klassenarbeiten ohne Angst vor Prüfungen. Mit der passenden Lernumgebung ermöglichen Eltern ihren Kids ein gelassenes Arbeiten, beugen Frust vor und fördern Erfolge. Ein paar Tipps verraten Ihnen, wie Ihr Kind mit entspanntem Lernen erfolgreich ist. 

Ohne eine positive Lernumgebung fällt erfolgreiches Pauken schwer. Für Eltern gilt: Gestalten Sie den Familienalltag schülerfreundlich und stressfrei. Chancen bieten sich viele:

  • Regelmäßiger Tagesablauf: Ein geregelter Tagesablauf strukturiert die Zeit gut. Den Kindern gibt er Sicherheit und Geborgenheit. Regelmäßige Mahlzeiten gehören genauso dazu wie genügend Zeit zum Toben und Faulenzen. 
  • Entschleunigung: Von Termin zu Termin hetzen stresst und macht den Familienalltag hektisch. Planen Sie Pufferzeiten ein.
  • Genügend Schlaf: Wer müde ist, ist auch unkonzentriert. 7- bis 9-Jährige benötigen elf Stunden Schlaf; 10- bis 11-Jährige noch zehneinhalb Stunden. Kinder, die sich viel bewegen, schlafen abends besser ein. 
  • Ungestörtes Arbeiten: Schüler sollten zum Lernen einen eigenen Platz samt Schreibtisch und einen rückenfreundlichen Stuhl haben. Der Tisch sollte immer aufgeräumt sein: Klare Strukturen erleichtern das Lernen.
  • Medienzeit: Computer und Fernseher gehören zum Familienalltag. Für Kinder sollte die Zeit vor dem Bildschirm aber begrenzt werden. 8- bis 10-Jährigen schauen oder spielen maximal eine Stunde pro Tag. Bei 11- bis 13-Jährigen sind neun Stunden pro Woche ratsam.
  • Selbstbewusstsein stärken: Zeigen Sie Ihrem Kind unabhängig von den schulischen Leistungen, dass Sie es vorbehaltlos lieben und Vertrauen in seine Fähigkeiten haben. Für außerschulische Talente und Fertigkeiten gilt das Gleiche. Selbstbewusste Kinder gehen mit Problemen leichter um. Zum Lernen können sie sich besser motivieren. 

Eine positive Lernumgebung hilft Kindern bei Prüfungsangst

Das beste Mittel gegen Prüfungsangst ist eine gute Vorbereitung. Schüler gehen zuversichtlich in eine Klassenarbeit, wenn sie regelmäßig im Unterricht mitmachen und ihre Hausaufgaben erledigen. Wichtig ist auch, eine Woche vor der Prüfung mit dem Wiederholen des Stoffes zu starten. Eltern unterstützen ihre Kinder auch, indem sie sie ermutigen und ihnen sagen, dass sie gut vorbereitet seien.

  • Machen Sie deutlich, dass eine schlechte Note keine Katastrophe ist. 
  • Sprechen Sie über die Angst. Lassen Sie sich erklären, wovor Ihr Kind sich fürchtet. Vor einem Blackout? Vor einer schlechten Note? Sich vor der Klasse zu blamieren oder Ihren Erwartungen nicht gerecht zu werden?
  • Glücksbringer wie ein Stein oder ein Spielzeug sind für Kinder kleine Mutmacher.
  • Einfache Rituale beruhigen Kinder. Sich selbst Mut zusprechen oder vor der Klassenarbeit den Buntstift anspitzen: Den Unterschied machen bereits Kleinigkeiten.

Fazit: Eine positive Lernumgebung hilft Kindern weiter. Denn so lernen sie entspannter, konzentrierter und motivierter. Der Weg dorthin hat viele Etappen: von gemeinsamen Mahlzeiten über den maßvollen Medienkonsum bis zu einem entschleunigten Alltag.