Die AOK-Initiative für Familien
Lernt Ihr Kind nicht selbstständig für die Schule, wissen wir, wie Sie das Kind zum Erfolg motivieren.
Lernerfolge leichtgemacht

 

 

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Richtig lernen: Tipps für Eltern und Kinder

Kinder sind neugierig – das ist die beste Voraussetzung fürs Lernen. Unterstützen Sie Ihren Nachwuchs dabei. Denn richtig lernen ist nicht schwer: Mit diesen Tipps gelingt es noch besser.

Eltern können Ihre Kinder ganz bewusst beim Lernen unterstützen, und zwar durch Lob. Alles, was Ihr Kind in der Schule, bei den Hausaufgaben oder beim Sport braucht, ist Bestätigung durch wiederkehrende Erfolgserlebnisse. Loben Sie deshalb auch kleine Fortschritte, um Neugier und Wissensdurst bei Ihrem Nachwuchs anzufachen.

Worauf Sie als Eltern sonst noch achten sollten:

  • Die richtige Lern-Atmosphäre schaffen: Die Umgebung sollte fürs Lernen gemacht sein. Achten Sie deshalb auf genügend Helligkeit. Das Licht sollte bei Rechtshändern von links und bei Linkshändern von rechts auf die Arbeitsplatte fallen. Hin und wieder brauchen Grundschüler bei den Hausaufgaben die Nähe von Mama oder Papa. Dann ist es sinnvoll, den Küchen- oder Wohnzimmertisch vorübergehend umzurüsten.
  • Den Arbeitsplatz aufräumen: Schluss mit Chaos. Auf den Schreibtisch gehört nichts, was vom Lernen ablenkt. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind während der Hausaufgaben konzentriert arbeiten kann: Handy, PC, Radio und Fernseher bleiben aus. Schreibtisch und Schreibtischstuhl sollten am besten höhenverstellbar sein. So können Sie die Möbel problemlos an die jeweilige Größe Ihres Kindes anpassen.
Etwas lernen und mit der Zeit darin immer geübter werden, ist das nicht auch eine Freude?Konfuzius, chinesischer Philosoph
  • Einen Plan schmieden: Erstellen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einen schriftlichen Tages- oder Wochenplan. Schreiben Sie die Aufgaben, die zu erledigen sind, nach Fächern geordnet auf. So behalten Sie die Übersicht und können den Lernstoff leichter in kleine Lektionen einteilen. Überschaubare Häppchen schrecken weniger ab als ein riesiger Aufgabenberg. Erledigte Aufgaben hakt Ihr Nachwuchs einfach ab: Punkt für Punkt – das motiviert.
  • Die richtige Zeit finden: Suchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind den richtigen Zeitpunkt zum Lernen. Zur groben Orientierung: Nach der Schule sollte sich Ihr Kind erst ein wenig entspannen und danach seine Hausaufgaben erledigen, damit im Anschluss noch genügend Zeit fürs Spielen und Toben bleibt.
  • Für Abwechslung sorgen: Vermeiden Sie, dass Ihr Kind ähnliche Inhalte direkt hintereinander lernt. Sonst fällt es Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn schwer, sich die Inhalte zu merken und voneinander abzugrenzen. Wechseln Sie also regelmäßig zwischen Deutsch, Mathe, Sachkunde oder Sprachen.
  • Den Lehrer spielen: Wer anderen etwas erklärt, versteht es selbst besser. Kindern hilft es daher oft, wenn sie einfach Lehrer spielen und sich vorstellen, sie würden ihre Klassenkameraden unterrichten. So wiederholen sie spielerisch den gelernten Stoff und finden heraus, ob sie alles genau verstanden haben.

Ursachenforschung

Selbst, wenn eine Klassenarbeit trotz aller Lerntipps mal danebengeht, ist das halb so wild: Trösten Sie Ihr Kind und forschen Sie gemeinsam nach den Gründen. Hat Ihr Nachwuchs zu wenig geübt oder den Stoff nicht richtig verstanden? Wenn Sie die Ursachen kennen, wird es mit etwas mehr Vorbereitung beim nächsten Mal bestimmt besser klappen.

  • Dranbleiben und durchhalten: Anfangen und weitermachen heißt die Devise. Kurze Pausen sollte Ihr Kind nur zwischen den einzelnen Lektionen einlegen. Bei längeren Unterbrechungen sinkt die Motivation und Ihr Sprössling muss sich wieder von neuem aufraffen. Außerdem gilt: Wer dranbleibt, ist schneller fertig.
  • In den Pausen bewegen: Nach jeder geschafften Lektion kommt eine kleine Pause. Besser als Spielen oder mit Freunden chatten sind eine kleine sportliche Übung und frische Luft. Ihr Kind sollte also erst das Fenster öffnen und dann ein paar Kniebeugen, Liegestütze, Hampelmänner oder Ähnliches machen.
  • Die Mühe belohnen: Wer fleißig ist, verdient eine Belohnung. Überlegen Sie sich mit ihrem Kind vorab, was es gern tun würde, wenn es mit seinen Aufgaben fertig ist. Wenn alles geschafft ist, sollten Sie Ihr Kind umgehend belohnen. Für besondere Leistungen darf es natürlich auch mal eine etwas größere Belohnung sein.
  • Interesse zeigen: Die AOK-Familienstudie hat gezeigt, dass Kinder psychisch selbstbewusster und stabiler aufwachsen, wenn Eltern echtes Interesse an Ihren Erlebnissen in der Schule zeigen.