Die AOK-Initiative für Familien
Sicher online surfen: Suchmaschinen für Kinder bieten Unterstützung
Auf der Suche im Netz

 

 

Kindersuch­maschinen – sicher surfen im Netz

Das Internet ist voller Inhalte, die für Kinder und Jugendliche nicht geeignet sind. Den Nachwuchs komplett vom Netz fernzuhalten, ist aber spätestens ab dem Grundschulalter für die meisten Eltern keine Option mehr. Kindersuchmaschinen sind eine gute Unterstützung.

Die Kinder von heute sind sogenannte Digital Natives: Das Internet und seine Möglichkeiten gehören für sie zum Alltag, der Umgang damit erfolgt intuitiv. Die Nutzung der neuen Medien hat allerdings Tücken, gerade für die jüngsten User, weil sie die Gefahren noch nicht einschätzen können. Doch wie können Eltern ihren Nachwuchs sinnvoll schützen, ohne das Surfen im Netz komplett zu verbieten?

Blinde Kuh und fragFinn mit geprüften Inhalten

Gerade für Jungen und Mädchen im Grundschulalter bieten spezielle Kinder-Suchmaschinen eine gute Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen erste Erfahrungen im World Wide Web zu machen. „Anders als die allgemeinen Suchmaschinen wie Google oder Bing sind der Großteil dieser Angebote Webkataloge“, erklärt André Theis, Referent und Internetexperte des AOK Bundesverbands. „Die Inhalte werden in der Regel von Redakteuren geprüft, bevor sie aufzufinden sind. Dadurch wird sichergestellt, dass Kinder nur für sie geeignete Treffer erhalten.“ Außerdem werden die Suchergebnisse bei guten Kindersuchmaschinen sehr übersichtlich angezeigt. Angebote wie www.blinde-kuh.de, www.helles-koepfchen.de und www.fragfinn.de werden redaktionell gepflegt. „Darauf sollten Eltern bei der Auswahl von Kindersuchmaschinen generell achten“, so André Theis.

Das Angebot an Kinder-spezifischen Seiten ist vielfältig. Eine Auflistung geeigneter Web-Angebote finden Sie auf dem Portal „Seitenstark“, die vom Bundesfamilienministerium gefördert wird: Auf den hier empfohlenen Seiten kann sich Ihr Kind ohne Bedenken austoben.

Suchmaschinen für Kinder – Eltern können beim Start helfen 

Damit junge Surfer die speziellen Suchmaschinen wirklich nutzen, sollten Eltern einige Vorkehrungen treffen. Grundsätzlich ist es wichtig, dass sie den eigenen Nachwuchs besonders bei den ersten Schritten im Internet begleiten und mit den Regeln vertraut machen, weil selbst die seriösesten Seiten keine 100-prozentige Sicherheit bieten. „Schlupflöcher gibt es leider immer“, weiß auch André Theis. „Wichtig ist auch, den Kindern zu vermitteln, dass sie immer zu ihren Eltern kommen können, wenn sie ungeeignete Seiten entdecken.“ Auffällige Seiten sollten außerdem jedem Kindersuchmaschinenbetreiber gemeldet werden.

Problematische Seiten blockieren: Filterprogramme helfen

Eltern können zudem die technischen Möglichkeiten nutzen: „Kindersuchmaschinen können als Startseite im Browser eingerichtet werden“, rät André Theis. Die gängigen Internetbrowser ermöglichen außerdem eine Reihe von Voreinstellungen, die eine Darstellung unerwünschter Seiten verhindert oder wenigstens stark einschränkt. So gibt es spezielle Filterprogramme, die problematische Sites blockieren.

Google SafeSearch aktivieren

Die meisten Kinder interessieren sich ab dem Grundschulalter für Computer und das Internet. Um einen kindgerechten Umgang mit digitalen Medien zu gewährleisten, sollten Eltern ihren Nachwuchs bei den ersten Schritten begleiten. Mit Kindersuchmaschinen, die in der Regel für junge Surfer bis zehn Jahre geeignet sind, können sie einen zusätzlichen Schutz sicherstellen. Ältere Kinder und Jugendliche, die bereits Surferfahrungen gesammelt haben, können dann auch auf allgemeine Suchmaschinen zurückgreifen. Hier empfiehlt es sich aber, Filter wie „Google SafeSearch“ in den Sucheinstellungen zu aktivieren.

Einen spielerischen Einstieg in die große weite Welt des World Wide Web bietet der sogenannte „Surfschein“. Auf der Seite www.internet-abc.de können Kinder auf spielerische Weise ihr Wissen über das Internet testen und viel dazulernen. Hinter dem Angebot steckt ein gemeinsames Projekt der deutschen Landesmedienanstalten.