Die AOK-Initiative für Familien
Kleines Mädchen hält zwei Wunderkerzen
Ein gelungener Start – alle planen mit

 

 

Silvester mit Kindern – als Familie gut ins neue Jahr rutschen

Silvester ist ein Riesenspaß für die ganze Familie. Gerade Kinder genießen den bunten Abend in geselliger Runde. AOK-Expertin Mechthild Witte erklärt, was Eltern tun können, damit Kinder und Erwachsene das neue Jahr fröhlich willkommen heißen.

Aufbleiben bis Mitternacht

Nach Weihnachten ist vor Silvester und nicht selten kündigen die Kleinsten für den letzten Abend des Jahres Großtaten an: „Ich bleibe bis Mitternacht wach. Mindestens!“ Im Prinzip kein Problem: Kinder, die wenig Schlaf brauchen, können bis null Uhr oder länger aufbleiben. Um Querelen zu vermeiden, sollten sich Eltern und Kinder vorab auf eine Bettgehzeit einigen. Oft hat der Nachwuchs ohnehin keine Vorstellung davon, was es heißt, bis Mitternacht wachzubleiben. Der Effekt: Vor Müdigkeit schlafen die Kids noch vor dem Jahreswechsel ein und sollten dann nicht mehr geweckt werden.

Silvesterfeier mit Kindern

Egal ob Kochen, Tanzen oder Gesellschaftsspiele – gemeinsame Aktivitäten mit Familie und Freunden machen Kindern an Silvester viel Freude. Laden Sie also Ihre Bekannten samt Nachwuchs ein. Die Kinder können zwischendurch gemeinsam spielen und toben und sich so das Warten auf das große Feuerwerk verkürzen. Auf keinen Fall sollten Eltern ihre kleinen Kinder vor dem Fernseher parken, damit sie selbst ausgelassener feiern und trinken können.

Silvester-Spiele fürs Wohnzimmer

Tier-Pantomime

Pantomime mit ganz einfachen Regeln: Die Mitspielerinnen und Mitspieler raten gegenseitig, ob sie einen Wolf oder eine Giraffe nachmachen.

Stille Post

Über die Wortunfälle, die am Ende der Kette herauskommen, können alle herzlich lachen. Eine Vorbereitung ist nicht nötig.

Limbo

Finden Sie heraus, wer der Biegsamste ist. Zu den Lieblingssongs tanzen alle der Reihe nach unter einem Besenstiel durch, der mit jeder Runde ein bisschen niedriger gehalten wird.

Tier-Pantomime
Stille Post
Limbo

Silvesterbräuche

Egal ob Schrottwichteln, Bleigießen oder der berühmte Sketch "Dinner for one" mit Butler James und Miss Sophie – durch Rituale bekommt der Abend des 31. Dezembers für Kinder eine besondere Magie. Aber Vorsicht: Eltern sollten achtgeben, dass ihre Kinder alt genug sind, um die Bräuche mitzumachen und zu verstehen. Sonst ist Langweile vorprogrammiert.

Feuerwerk

Gemeinsam mit ihren Kindern können Eltern ein Tischfeuerwerk kaufen. Schon Knallbonbons oder Konfettibomben für den Tisch lassen Kinderherzen höherschlagen. Wichtig: Mama und Papa sollten konsequent bleiben und ihrem Nachwuchs klarmachen, dass explosive Böller und Raketen nicht in die Hände von Kindern gehören. Zünden die Eltern um Mitternacht selbst Feuerwerkskörper, sollten sie ihre Kinder nicht aktiv einbeziehen. Schon eine einzige Ausnahme weckt Begehrlichkeiten.

Angst vor Knallern

Auf die Angst ihrer Kinder reagieren Eltern am besten ruhig und verständnisvoll. Schon vor dem 31. Dezember kann die Familie gemeinsam überlegen, wie sie den ohrenbetäubenden Lärm am Silvesterabend umgeht. Eine Alternative: Alle fahren zusammen aufs Land, wo im Vergleich weniger heulende Raketen gen Himmel schießen als in der Stadt.

Fazit

Mit wenig Vorbereitung machen Eltern Silvester zu einem Familienfest, über das vor allem die Kleinen noch tagelang sprechen. Die wichtigste Regel: Kinder dürfen mitplanen und ihre Wünsche äußern. Dann gelingt Silvester mit Kindern in jedem Fall.

Mechthild Witte Ist Diplom-Sozialpädagogin und Diätassistentin. Sie arbeitet seit mehr als 20 Jahren für die AOK, unter anderem im AOK Ratgeber-Forum Eltern & Kind. Ihre Schwerpunktthemen sind Ernährung und Erziehung.